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Rehe, Spechte und wilde Schweine am Tegeler Fließ

Montag, den 25. Februar 2008

Der Klimawandel machts möglich: Ende Februar 2008 starteten meine Partnerin, meine Tochter und ich erneut zu einer Paddeltour auf dem Tegeler Fließ. Es galt zu Ende zu bringen, was wir im November 2007 begonnen hatten, diesmal bei Tageslicht von Schildow bis zur Mündung in den Tegeler See.
Und wir wurden reichlich mit Naturschönheiten belohnt: Zweimal sahen wir größere Rotten von Wildschweinen am Fluss, die geradezu panisch Reißaus nahmen und durch das Unterholz brachen. Darüber hinaus beobachteten wir noch einen Specht bei der Nahrungssuche und erfreuten uns an zwei Rehböcken, die auch flugs das Weite suchten.
Zweimal mußten wir umtragen an der Humboldtmühle am Tegeler Hafen, wo der mitgenommene Bootswagen zum Einsatz kam, und ca. 500 Meter davor an einer Wasseraufbereitungsanlage.
Nach der 3,5stündigen genüsslichen Paddeltour ließen wir schließlich den Tag in einem Cafe in der Nähe des Tegeler Sees ausklingen.

Novemberpaddeln auf dem Tegeler Fließ

Dienstag, den 6. November 2007

Da staunten die Sonntagsspaziergänger nicht schlecht: Nur unsere Köpfe und Arme waren über den Wiesen zu sehen, als meine Partnerin und ich Anfang November mit dem Old Town Canadier das Tegeler Fließ hinunterpaddelten. Schmal und mäandernd zieht sich das Fließ durch Wiesen und Wälder von Mühlenberg-Mönchsmühle in Brandenburg durch den Berliner Norden, vorbei an Lübars, wo noch meine Tochter aus Neuruppin zustieg, bis zur Mündung in den Tegeler See. Graureiher sind ebenso zu bewundern wie wunderschöne Berliner Landhäuser, sogar der Biber hat hier und da seine Spuren hinterlassen. Bis zur Mündung haben wir es wegen hereinbrechender Dunkelheit leider nicht geschafft, ein Grund mehr noch einmal wiederzukommen…

Paddeln bis zum Umfallen: Der 1000-Seen-Marathon

Dienstag, den 25. September 2007

Nach dem Zieleinlauf lagen einige lang ausgestreckt auf dem Steg, die Muskeln schmerzten und wir konnten den Canadier nur noch mit Mühe aufs Autodach hieven, dennoch: nach Meinung aller Beteiligten hatte sich der Einsatz gelohnt. Mein alter Paddelkumpel Norbert aus Hannover, meine Partnerin und ich waren 2007 beim 1000-Seen-Marathon mit dem Old Town Allagash-Canadier zum “Langen Atem” angetreten und hatten die 62 Kilometer lange Strecke in nur 8 Stunden und 32 Minuten heruntergespult. Angespornt von Jochen und Georg aus Hannover sowie Arnim aus München, mit denen wir uns über viele Kilometer ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, waren wir am Ende nur 5 Minuten langsamer als dieses erprobte Langstreckenteam.
Am Abend genossen wir noch gemeinsam mit ca. 400 Paddlern aus ganz Deutschland, die 21, 42 oder 62 Kilometer gepaddelt waren, auf dem Biber-Tours-Gelände das hervorragende musikalische Rahmenprogramm und das eine oder andere Bierchen, das wir uns redlich verdient hatten. Nach dem 42 Kilometer-Marathon 2006 mit meiner Partnerin, haben wir für 2009 den 21 Kilometer-Halbmarathon ins Auge gefaßt. Unter drei Stunden um den Sieg kämpfen und endlich mal das Rahmenprogramm auskosten…

Endlich mal befahrbar: der Küstrinchenbach

Freitag, den 14. September 2007

So hatte der verregnete Sommer doch noch sein Gutes: der Küstrinchenbach, der Abfluß der Feldberger Seen in die Havel, führte endlich mal wieder genügend Wasser. Und so ließen Silka, Anke, Martin und ich uns an einem schönen Sonnentag Anfang September sieben Kilometer den flott strömenden Bach heruntertreiben. Einige Eindrücke dieses nordbrandenburgischen Kleinods findet Ihr hier und hier.

Wenig Wasser, viele Baumhindernisse auf der Bergener Dumme

Freitag, den 7. September 2007

So hatten wir uns das nicht vorgestellt: wegen zu geringen Wasserstandes saßen wir dauernd auf Grund, Bäume versperrten uns den Weg und die Mücken taten ein übriges. Nichtsdestotrotz hatten Harald, Johannes, Silka und ich unseren Spaß bei der Tour im 4er Canadier auf dem Oberlauf der Dumme im niedersächsischen Wendland, selten so viel gelacht! Zum (leider meist falschen) Ausspruch des Tages wurde der Satz: "Hier wird es tiefer!" Dafür können wir wahrscheinlich das Privileg für uns in Anspruch nehmen, als erste diesen Abschnitt der Dumme oberhalb von Bergen befahren (bzw. erwandert) zu haben. Ab Bergen wird die Dumme zu einem echten Kleinod: viele Mäander, gute Strömung, einsame Landschaft und vor allem: ausreichend Wasser! Dennoch: die Klappsäge kam auch hier zum Einsatz, um hier und da den Weg frei zu machen…