Paddeln bis zum Umfallen: Der 1000-Seen-Marathon

Nach dem Zieleinlauf lagen einige lang ausgestreckt auf dem Steg, die Muskeln schmerzten und wir konnten den Canadier nur noch mit Mühe aufs Autodach hieven, dennoch: nach Meinung aller Beteiligten hatte sich der Einsatz gelohnt. Mein alter Paddelkumpel Norbert aus Hannover, meine Partnerin und ich waren beim 1000-Seen-Marathon in Mecklenburg-vorpommern mit dem Old Town Allagash-Canadier zum „Langen Atem“ angetreten und hatten die 62 Kilometer lange Strecke in nur 8 Stunden und 32 Minuten heruntergespult. Angespornt von Jochen und Georg aus Hannover sowie Arnim aus München, mit denen wir uns über viele Kilometer ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, waren wir am Ende nur 5 Minuten langsamer als dieses erprobte Langstreckenteam.
Am Abend genossen wir noch gemeinsam mit ca. 400 Paddlern aus ganz Deutschland, die 21, 42 oder 62 Kilometer gepaddelt waren, auf dem Biber-Tours-Gelände das hervorragende musikalische Rahmenprogramm und das eine oder andere Bierchen, das wir uns redlich verdient hatten. Nach dem 42 Kilometer-Marathon mit meiner Partnerin, steht noch der 21 Kilometer-Halbmarathon aus. Unter drei Stunden um den Sieg kämpfen und endlich mal das Rahmenprogramm auskosten…

Eine Reaktion zu “Paddeln bis zum Umfallen: Der 1000-Seen-Marathon”

  1. Gerhard Falk

    Hallo!
    Ihr habt wirklich tapfer gekämpft. Und wenn ihr nicht kurz vor Mirow eine „Zwangspause“ eingelegt hättet, dann hättet ihr vielleicht sogar die 5 Minuten nicht verloren. Im Übrigen glaube ich, dass das sowieso bei der erlebten „Zeitnahme“ eher eine untergeordnete Größe gewesen ist. Insgesamt war es aber doch ein tolles Erlebnis und gerade auf dem „Langen Kanten“ hat doch jeder eigentlich mehr mit seinem eigenen kleinen „Schweinehund“ gekämpft und so waren alle, die da nach 62 km anlandeten kleine Sieger.
    Tschüß bis nächstes Jahr!

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